Freitagsprediger von Teheran bedroht Kandidaten der Präsidentschaftswahl-Debatten

Mohaddesi Kermani, Mitglied des Rats zur Feststellung der Interessen des Systems und Freitagsprediger von Teheran, warnte Kandidaten, die während des Wahldebatten-Prozesses „beleidigend” vorgegangen sind, und sagte: „Fürchtet euch, von den Wahllisten durch den Wächterrat gestrichen zu werden.”
Er drohte ihnen auch, dass sie in diesem Fall „von Schande und Erniedrigung in dieser Welt und von göttlicher Strafe im Jenseits heimgesucht werden” würden.
In der ersten Debatte der Kandidaten der Präsidentschaftswahl von 1400 kam es zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen Abdolnasser Hemmati und Mohsen Mehralizadeh auf der einen Seite und Ebrahim Raisi, Mohsen Rezaei und Alireza Zakani auf der anderen Seite.
Mohammad Ali Mohaddesi Kermani sagte am Montag auch, dass das Verhalten derer, die seiner Aussage nach in der Wahlndebatte „gelogen und verleumdet sowie beleidigt haben”, „der größte Verrat” sei, und forderte ihre Entschuldigung.
Er präzisierte nicht genau, wer mit „Lügen, Verleumdung und Beleidigung” gemeint ist, sagte aber: „In den Debatten sprachen einige Herren über die Leiden der Gesellschaft und darüber, in welchem Zustand sich die Gesellschaft befindet und wie sehr die Gesellschaft unter Teuerung und anderen Problemen leidet und der Wert des Geldes gesunken ist. Sie beschrieben die Leiden knapp und nannten auch die Wurzeln der Probleme, wer für diese Schwierigkeiten verantwortlich ist”.
Er betonte, dass diese Personen der Meinung waren, dass wenn sie Stimmen erhalten und Präsident würden, diejenigen, die das Leiden, die Unzufriedenheit, das Elend und die Schwierigkeiten der Menschen verursacht haben, vor Gericht gestellt und mit Ausreiseverbot belegt werden sollten, damit sie nicht aus dem Land fliehen können. Dies war auch eine Szene in dieser Debatte.”
In dieser Debatte bedrohte Mohsen Rezaei, konservativer Kandidat, Abdolnasser Hemmati, den ehemaligen Chef der Zentralbank und seinen Wahlrivalen, zusammen mit einigen Beamten der Regierung von Hassan Rouhani, deren Namen er nicht nannte, mit Strafverfolgung. Er sagte, dass einige Regierungsbeamte mit Ausreiseverbot belegt und vor Gericht gestellt werden sollten.
Bei den Wahldebatten vom 16. Khordad waren die Angriffe der konservativen Kandidaten grundsätzlich auf wirtschaftliche Fragen ausgerichtet.
Quelle: Radio Farda




